Regeln des Hauses
Wie diese Seite arbeitet
Belegt heißt hier: es gibt eine Erstquelle mit einer Adresse, die du selbst öffnen kannst. Alles andere wird als unbelegt gekennzeichnet, statt in eine gut klingende Formulierung verpackt zu werden.
Was hier als belegt gilt
Belegt ist eine Aussage, wenn es dafür eine Erstquelle mit Adresse gibt — eine, die du aufrufen kannst, ohne uns zu glauben.
Bei Rechtsfragen ist das der Gesetzestext selbst, im Rechtsinformationssystem des Bundes unter ris.bka.gv.at, oder die Veröffentlichung der zuständigen Stelle. Deshalb steht auf der Seite zur Rechtslage neben jeder Paragrafenzahl auch, was dort wörtlich steht. Eine Paragrafenzahl, die wir nicht im Gesetzestext gesehen haben, schreiben wir nicht hin — und das ist keine Floskel, sondern der Grund, warum an mehreren Stellen dieser Website statt einer Zahl ein Satz steht, der die Lücke benennt.
Bei Lizenzen ist es der Datensatz im Register des Regulators, mit dem Datum, an dem er abgefragt wurde. Ein Siegel im Fußzeilenbereich einer Anbieterseite ist ein Bild und kein Beleg; welche Register es gibt und wie du sie selbst abfragst, steht auf der Seite zur Konzession.
Bei Anbieterregeln — Auszahlungsgrenzen, Fristen, Prüfpflichten — ist es der veröffentlichte Text des Anbieters selbst. Was Vergleichsseiten über einen Anbieter schreiben, ist keine Quelle. Es ist bestenfalls ein Hinweis, wo man nachsehen könnte.
Woran du Unbelegtes erkennst
Daran, dass es dasteht. Auf diesen Seiten stehen Sätze wie „das haben wir nicht geprüft", „dazu haben wir keine Fundstelle gelesen" oder „das ist berichtet, aber nicht von uns nachgesehen" — im selben Absatz wie die Aussage, um die es geht, und nicht in einer Fußnote weit darunter.
Der Grund ist einfach: Eine Einschränkung, die drei Bildschirmseiten nach der Behauptung steht, ist keine Einschränkung. Sie ist eine Absicherung für den Autor. Wer eine Aussage liest, soll ihre Reichweite im selben Moment mitlesen.
Warum eine leere Stelle ihren Grund nennt
In Tabellen und Kurzangaben steht bei uns nie ein bloßer Strich. Ein Strich kann alles Mögliche heißen, und der Leser rät. Stattdessen nennt die leere Stelle ihren Grund, und die Gründe sind unterschiedlich schwer:
Nicht veröffentlicht. Der Anbieter macht dazu keine Angabe. Das ist selbst eine Information — bei Auszahlungsgrenzen zum Beispiel eine ziemlich laute.
Nicht geprüft. Es gäbe eine Quelle, wir haben sie nicht geöffnet. Unsere Lücke, nicht seine.
Widersprüchlich. Zwei Quellen sagen Verschiedenes. Das kommt öfter vor, als man denkt — zwei offizielle Register desselben Regulators können sich zum selben Eintrag widersprechen. In dem Fall steht der Widerspruch da, nicht eine der beiden Zahlen.
Von hier aus nicht abrufbar. Eine Seite ließ sich von unserem Standort nicht laden. Das heißt nicht, dass sie für dich gesperrt wäre, und wir behaupten es auch nicht.
Die Rangordnung, wenn Quellen streiten
Gesetzestext und Behördenveröffentlichung schlagen alles andere. Das Register des Regulators schlägt die Selbstdarstellung des Anbieters. Der veröffentlichte Bedingungstext des Anbieters schlägt jede Zusammenfassung davon — auch unsere. Wenn du auf einer unserer Seiten etwas liest und in den Bedingungen des Anbieters etwas anderes, gelten die Bedingungen des Anbieters, und wir haben einen Fehler gemacht.
Was diese Seite nicht tut
Sie behauptet nicht, Anbieter getestet zu haben. Wo etwas nachgerechnet wurde, steht die Rechnung dabei, damit du sie nachrechnen kannst — so wie bei nachprüfbarer Fairness oder bei den Prüfschritten für einen Anbieter.
Sie erfindet keine Zahlen. Keine Paragrafen, keine Fristen, keine Beträge, keine Daten, die wir nicht gesehen haben.
Sie arbeitet nicht mit künstlicher Dringlichkeit. Keine Countdowns, keine Angebote, die angeblich in vier Stunden auslaufen, keine Hinweise darauf, wie viele Leute gerade mitlesen.
Sie erklärt nicht, wie man Sperren umgeht. Weder Standortverschleierung noch Anmeldungen aus einem anderen Land als dem eigenen sind hier Thema.
Sie verlinkt keine anderen Casinos, auch nicht in Aufzählungen und auch nicht als Beispiel.
Und sie gibt weder Rechts- noch Steuerberatung. Die Steuerseite sammelt Fundstellen und sagt dazu, wo sie aufhören — mehr kann ein Text leisten, der deinen Fall nicht kennt.
Die kommerzielle Seite
Diese Website verdient Geld. Sie bewirbt einen Anbieter, und wenn jemand über einen Werbelink ein Konto eröffnet, kann daraus eine Vergütung entstehen. Das wird hier nicht versteckt, weil das Verstecken die eigentliche Unehrlichkeit wäre.
Was sich daraus nicht ergibt: keine Aussage über einen Anbieter wird deshalb geändert, weggelassen oder freundlicher formuliert. Eine Zahlung kauft eine Platzierung, sie kauft keine Behauptung. Konkret heißt das dreierlei. Wo etwas über den beworbenen Anbieter nicht belegt ist, steht das genauso dabei wie bei jedem anderen. Wo eine Rechnung gegen ein Angebot ausfällt — etwa beim Bonus ohne Einzahlung — bleibt das Ergebnis stehen, obwohl es dem Verkauf nicht hilft. Und es gibt hier keine nach Provisionshöhe sortierte Liste, weil es überhaupt keine Ranglisten mehrerer Anbieter gibt.
Fehler
Texte über Register, Gesetze und Anbieterbedingungen veralten, und zwar schneller, als sie geschrieben werden. Wenn hier etwas falsch ist, dann ist es falsch — und wird korrigiert, mit dem Grund, aus dem es falsch war. Eine stillschweigend geänderte Zahl ist kein Beleg, sondern eine zweite Behauptung.